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Sammlung anläßlich des Welttierschutztages

 

Tierschutzverein sucht freiwillige Sammler

 

 Anlässlich des Welttierschutztages wird alljährlich eine Haussammlung von den örtlichen Tierschutzvereinen durchgeführt, um die Pflege der unzähligen herrenlosen Tieren in den Tierheimen sicherzustellen.

Im Tierheim Lampertheim werden z. Zt. 28 Hunde und 31 Katzen  betreut.

Zum Teil können die Tiere als Altersgründen nicht mehr vermittelt und müssen daher auf Dauer im Tierheim versorgt  werden.

Der Tierschutzverein Lampertheim führt seine Sammlung

bis 15. Dezember durch und sucht hierfür noch freiwillige Tierfreunde, die ca. 2-3 Stunden aktiv für die Tiere mithelfen wollen. Als Entschädigung erhält jeder Sammler 15 Prozent seines Sammelerlöses.

 Da die Sammler nicht jeden Haushalt erreichen, können Spenden auch auf das Konto 8077010 bei der Volksbank Kreis Bergstraße (50890000) eingezahlt werden.

 Auskünfte über die Sammlung geben Ursula Deixler (Tel. 06206/53225) oder Annette Maring (06206/55570)

 

Der Vorstand

Igelhilfe im Herbst

Pressemeldung

Vom 09.10.2014

Igelhilfe im Herbst

Tierschutzbund gibt Tipps für die Igelzeit

 Pünktlich zum Herbstbeginn bereiten sich die ersten Igel wieder  auf die kalte Jahreszeit vor und sind in Gärten und Parks bei der  Nahrungssuche anzutreffen – dieser Anblick besorgt viele Tierfreunde. Allerdings benötigen die Tiere nur in Ausnahmefällen  menschliche Hilfe– im Gegenteil: Die besten Überlebenschancen haben gesunde und gutgenährte Tiere immer noch in der freien Natur. Daher sollten Igelfreunde die Tiere nicht vorschnell aus ihrer natürlichen Umgebung reißen. Nur sichtbar geschwächte, verletzte, kranke Tiere und offensichtlich verwaiste Jungtiere sind auf Hilfe angewiesen. Tierfreunde sollten sich aber auch hier zunächst beim örtlichen Tierschutzverein oder Tierarzt informieren. Besser kann man Igeln helfen, indem man den Garten so gestaltet, dass die Tiere auch im Herbst genug Nahrung und zudem einen sicheren Unterschlupf finden: Also Gärten mit Buschwerk und Hecken, in denen das Herbstlaub schon mal liegen bleiben darf.

 

Trifft man in den Herbsttagen einen Igel an, sollte man ihn zunächst nur beobachten. Tagsüber verstecken sich die Tiere, zum Beispiel hinter Kompost-, in Reisig- und Blätterhaufen oder einer Hecke. Sie verlassen das Versteck nur zwischen Dämmerungsbeginn und Morgengrauen, um auf Nahrungssuche zu gehen. Wichtig ist daher, möglichst nicht in das natürliche Umfeld des Igels einzugreifen oder gar Unterschlupf-möglichkeiten zu zerstören. Grundsätzlich haben Igel dort die besten Chancen, den Winter unversehrt zu überstehen. Wirklich hilfsbedürftige Igel sind daran zu erkennen, dass sie tagsüber unterwegs sind, abgemagert erscheinen und sich apathisch verhalten. Auch Igel, die bei Dauerfrost oder geschlossener Schneedecke noch herumlaufen, sind meist geschwächt oder krank. Hilfestellungen bieten die örtlichen Tierheime.

 

Igelfreundlicher Garten

Wer als Gartenbesitzer mehr für die Igel tun möchte, kann das im Herbst anfallende Laub in den Anlagen und auf den Beeten liegen lassen. Dieser natürliche „Mantel“ dient vielen Insekten als Winterquartier. Ein igelgerechter Garten hat darüber hinaus Durchgänge zu anderen Gärten, denn Igel durchstreifen auf ihrer Nahrungssuche große Gebiete. Gartengeräte sollten nur vorsichtig eingesetzt werden. Vor allem die in den letzten Jahren immer beliebter gewordenen Laubsauger und -bläser können eine Gefahr für Igel darstellen: Kleinere Igel können von Laubsaugern mitunter eingesaugt und getötet werden. Außerdem entfernen die Geräte nicht nur Laub, sondern auch Insekten, Würmer und Weichtiere, die dem Igel als Nahrung dienen. Dagegen sind Rechen die igelfreundlichere Alternativen. So finden die Stachelritter genug Nahrung und können im Laub ein geschütztes warmes Nest anlegen und so den Winter ganz einfach verschlafen.

 

Deutscher Tierschutzbund Bonn

1. Hundebadetag im Lampertheimer Schwimmbad

Wasser ist für Hunde da

 

Von unserer Mitarbeiterin Bärbel Jakob

 

 

So ein Hundeleben: Viele Vierbeiner freuen sich über das Angebot der Biedensand-Bäder und tummeln sich am Ufer und im Badesee.

© Ja

 

Lampertheim. Der Haupteingang zum Freibad ist zwar schon geschlossen, doch über die Nebenpforte in der NATO-Straße zog am Samstag ein Besucherstrom Richtung Badesee, der den ganzen Nachmittag über nicht abriss. Der erste Hundebadetag erwies sich auf Anhieb als ein voller Erfolg.



Sehr zur Freude von Bäderchef Jens Klingler und Organisatorin Birgit Salzmann. Der 4. Oktober ist der Welttierschutztag. Es ist auch der Gedenktag des heiligen Franz von Assisi, des Schutzpatrons der Tiere. So war die Idee entstanden, zu diesem Termin mit einer Veranstaltung das Lampertheimer Tierheim zu unterstützen, das nicht nur die Eintrittsgelder erhielt, sondern auch die Einnahmen aus dem Essensverkauf.

Unterstützt wurde die Veranstaltung auch durch Spenden von Firmen und Betrieben. Vom Erlös soll eine Hälfte in den Kauf von Futter fließen, der andere Teil in die Erneuerung der Zwinger und der Zaunanlage, die dringend umgebaut werden müssen, wie Leiterin Annekatrin Geyer erläuterte.

 

Die zweibeinigen Besucher empfanden die Veranstaltung als ein tolles Angebot für ihre Lieblinge. Nur dass im vorderen Bereich Leinenzwang herrschte, störte manche. Doch dies sei notwendig, so Birgit Salzmann, weil hier das Essen zubereitet werde und auch die Kinder auf der Hüpfburg tobten. Für die kleinen Gäste war außerdem das Spielmobil der Jugendförderung mit dabei. Mit den Mitarbeitern konnten sie kleine Hunde aus Pappe basteln und Hundemandalas bemalen.

Gebell und Gekläff

Die meisten Besucher suchten zunächst den hinteren Teil des Badesees auf, wo die Hunde ohne Leine ins Wasser durften. Bisweilen erklang von dort eine begeisterte Kakophonie aus tiefem Bellen und hohen Kläffern. Einige Vierbeiner wollten aber gar nicht ins Wasser. Mops “Herkules” etwa schloss lieber auf dem Trockenen Bekanntschaften, wobei es ihn auch nicht störte, wenn mancher neue Freund zehnmal so groß war wie er.

Sein Kumpel “Luis” hingegen ist ein spanischer Wasserhund und war als solcher ganz in seinem Element. Wäre es nach ihm gegangen, dann hätte er den ganzen Tag Bälle aus dem Nass apportiert. Herrchen Michael Kettler musste ihn bremsen, damit das Tier sich nicht zu sehr auspowerte. Auch der sechsjährige Labrador-Retriever “Stuart” aus der Nibelungenstadt genoss das Schwimmen . Sein Frauchen Regina Metzger freute sich, dass er endlich einmal ausgiebig plantschen konnte. “So ein Hundebadetag ist eine tolle Idee, das gibt es bei uns in Worms leider nicht”, bedauerte sie.

Neben dem Schwimmen gab es weitere Angebote. Das “Futterhaus” und der “Agrarmarkt Engert” hatten alles Mögliche an Nahrung mitgebracht. An anderen Ständen gab es sogar selbst hergestellte Hundekekse. “Unsere Leckerlies sind mit Liebe gebacken und ohne Zucker”, erklärten Christine Wegener und Elke Hüttner lächelnd. Und ein Blick auf die Zutatenliste der “Cantuccini”, dem “Goldenen Käsetraum” und der “Leberwurstkekse” zeigte, dass auch Menschen das Gebäck ohne weiteres verzehren könnten.

Ein ungewöhnliches Angebot gab es an einem anderen Stand. Timo Eichmann von “Klatschnass” ist einer der wenigen Fotografen in Deutschland, die Hunde auch unter Wasser ablichten, zwar nicht hier im Badesee, aber in einem Becken mit klarem Wasser in Mannheim. Neben dem Hundeservice Falk aus Worms will auch die Lampertheimer Hunde- und Welpenschule “Dog Leading Skills” Zwei- und Vierbeinern das Zusammenleben erleichtern, indem die Tiere zu Familienhunden ausgebildet werden. Hier wurden auch Anhänger für das Halsband graviert, die die wichtigsten Informationen wie den Namen des Hundes und die E-Mail des Besitzers enthalten. Daneben stellte Nadine Mauritz ihre Hundepension vor und verkaufte Hundeseifen.

Auch die Mitglieder der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) waren vor Ort und zeigen unter anderem, wie Hundepfoten richtig verbunden werden.Vorsitzende Susanne Hanselmann konnte zudem eine gute Nachricht verkünden: Die Hunde “Neo” und “Spike” hatten im Waidsee in Weinheim mit Bravour ihre Prüfung absolviert und sind die ersten beiden Wasserortungshunde in Hessen (wir berichteten).

© Südhessen Morgen, Montag, 06.10.2014

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