» 2016 » Dezember-Tierheim Lampertheim

Mitgliederversammlung 2016

Lampertheimer Zeitung vom 1.12.2016:

Annette Maring bestätigt

von Christian Hoffmann

Lampertheim. “Ein ganz junges Blut, das erfrischend wirkt”, freute sich Vorsitzende Annette Maring. Im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung des Lampertheimer Tierschutzvereins, die in einem separaten Nebenzimmer des Restaurants “Zum Schwanen” stattfand, lag es an den zehn erschienen Mitgliedern, den Vorstand neu zu wählen.

Als neuer Beisitzer rückt Maximilian Geyer, der 19-jährige Enkel von Tierheim-Leiterin Annekatrin Geyer, der aktuell eine Ausbildung zum Mechatroniker absolviert. “In diesem Jahr haben sich zwei Beisitzerinnen umorientiert, eine möchte sich anderweitig ehrenamtlich engagieren, eine andere zieht sich ins Privatleben zurück”, schilderte die einstimmig wiedergewählte Vorsitzende Annette Maring, die ein Dankeschön gegenüber der Familie Geyer für deren unermüdlichen Einsatz zugunsten der Tiere ausdrückte, dies sich oftmals in Not befinden.

Tiere benötigen die Hilfe des Menschen. Eine aus dem öffentlichen Bewusstsein zusehends verschwindende Erkenntnis. “Die letzten Jahre haben gezeigt, dass ein größeres Interesse an unseren Vereinssitzungen nicht mehr vorhanden ist”, beklagte Vorsitzende Annette Maring. “Also werden die Regularien eines Vereins, die es gesetzlichen zu erfüllen gilt, ausschließlich am Vorstand hängenbleiben.” Momentan erhalte der Tierschutzverein, der 261 Mitglieder zählt, jährlich bis zu 60 Anfragen, die sich nach einer ehrenamtlichen Mitarbeit erkundigen, meistens per E-Mail. “Unter anderem von Frührentnern, nicht jeder hat ein festes Hobby”, berichtete Vorsitzende Annette Maring. Aber bisher in all den Jahren ist niemand bei uns aufgetaucht oder hat sich nur ein weiteres Mal bei uns gemeldet”, zeigte sich Maring verwundert. Deshalb seien ihr die “echten Helfer am liebsten, die häufig im Hintergrund agieren” – Vorsitzende Annette Maring nennt sie ihre “tierischen Heinzelmännchen”. Amüsiert erinnerte sich Maring an das Microschwein, das der Verein in seinem Tierheim 2015 vorübergehend in Pflege nahm. Ein sogenanntes Pensionstier. “Das war ein kleiner Rüpel, dieser Stinker, beim Fressen stürzte der sich drauf”, lachte die Vorsitzende. Solche Microschweine seien sogar für die Wohnung geeignet. Im Mai 2015 seien die Umbaumaßnahmen im Tierheim zur Vergrößerung einiger Hundezwinger abgeschlossen worden. 

Während der Neuwahl des Vorstandes für die nächsten zwei Jahre wurde ebenso der stellvertretende Vorsitzende Manfred Mayer in seinem Amt bestätigt. Mit sieben Stimmen, drei Gegenstimmen entfielen auf die gescheiterte Anwärterin Silvia Rupietta. Kassenprüfer werden zukünftig Gabriele Schmerse und Knut Stieger sein, stellvertretende Kassenprüferin wird Ursula Deixler. Zwischendurch verlas Monika Riedl, in Vertretung der krankheitsbedingt abwesenden Kassenwartin Rosemarie Ristow, die Finanzen des Tierschutzverins, der im Jahr 2015 rund 34900 Euro einnahmen konnte.

Am Ende der Versammlung verteilte Vorsitzende Annette Maring weihnachtliche Teelichter mit von der Jugendgruppe genähter Stoffdekoration drumherum. Beruflich arbeitet Annette Maring im Ordnungsamt der Lampertheimer Stadtverwaltung. Aus ihrem Verwaltungsberuf zieht Maring wertvolles Wissen zugunsten ihres Ehrenamtes. “Manchmal bekommen wir im Tierschutzverein vom Gericht verurteilte Straffällige zugewiesen, die Sozialstunden ableisten müssen”, erzählte Vorsitzende Maring. “Das sind Leute, die unpünktlich sind und morgens nicht aufstehen.”

Weihnachtsferien im Tierheim

Tierheim – Büro       macht                             Weihnachtsferien

 

 

Das Büro im Tierheim ist in der Zeit  vom 22. – einschl.  31. Dezember geschlossen, ein Notdienst ist eingerichtet.      

Bei Fund- oder verletzten Tieren können sich die Finder während der üblichen Öffnungszeiten an den FB 30 (Ordnungsamt) oder die Polizei wenden.

 

 

Fröhliche Weihnachtsferien und einen Guten Rutsch wünscht

 

Ihnen

Der Vorstand              

www.tierheim-lampertheim.de 

Vogelfütterung zur Winterzeit

Pressemeldung

 

21.11.2016

 

Artgerechte Vogelfütterung zur Winterzeit

 

Mit Beginn der kalten Jahreszeit, bei Frost und Schnee, finden heimische Vögel oftmals nicht mehr ausreichend Nahrung. Tierfreunde können die Vögel dann mit der Einrichtung von Futterstellen unterstützen. Wichtig ist dabei eine artgerechte Fütterung mit geeignetem Futter – darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Auch für den Platz, an dem Vögel am besten gefüttert werden sollten, gibt der Verband Tipps.

 

Die verschiedenen Vogelarten stellen hinsichtlich des Futterangebots unterschiedliche Anforderungen. Körnerfressern, wie Finken, Spatzen oder Gimpeln, können Sonnenblumenkerne, Getreidekörner, eingefettete Haferflocken und unbehandelte Erdnüsse angeboten werden. Für Weichfutterfresser, wie Amsel, Rotkehlchen oder Zaunkönig, eignen sich Beeren und Obst sowie getrocknete Insektenlarven. Wenn Seen und Teiche zufrieren, kann bei Wasservögeln eine Zufütterung mit Getreide, Hühnerfutter und weichen Kartoffeln sinnvoll sein. Brot und Speisereste sind im Übrigen entgegen der weitverbreiteten Praxis als Futtermittel völlig ungeeignet. Wer in Zoohandlungen oder Supermärkten Futtermischungen, Futterringe und Meisenknödel kauft, sollte auf gute Qualität achten: Das Futter sollte etwa  keine Füllstoffe enthalten und auch nicht mit Sand gestreckt sein. Auch das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt es zu beachten, da Vogelfutter nur begrenzt haltbar ist. Die beste Hilfe für Vögel ist jedoch der naturnahe Garten: Hier finden Vögel auch im Winter Stängel, Blütenreste und Fruchtstände mit Samen sowie zahlreiche Insekten, die in abgestorbenen Pflanzenteilen oder Reisigstapeln überwintern.

 

Da das ausgelegte Futter in der Regel sehr trocken ist, benötigen die Vögel viel Wasser, welches im Winter oft schwer erreichbar ist. Daher sollte man Schalen mit Trink- und Badewasser auch im Winter zur Verfügung stehen. Befürchtungen, dass das Gefieder durch ein Wasserbad vereisen könnte, sind unbegründet.

 

Der richtige Futterplatz

Damit sich Körner- und Weichfutterfresser nicht ins „Gehege“ kommen, ist es sinnvoll, mehrere kleine Futterstellen einzurichten. Diese sollten immer gut zugänglich für die Vögel sein, gleichzeitig allerdings schlecht erreichbar für Katzen. Damit keine Krankheitserreger übertragen werden, sollte man die Futterstellen und -häuser gut sauber halten und sie täglich trocken ausfegen und einmal wöchentlich mit kochend heißem Wasser schrubben. Wasservögeln sollte man Futter nur am Ufer anbieten, um einen übermäßigen Nährstoffeintrag in die Gewässer zu verhindern. Da liegengebliebenes Futter sich immer schnell mit Kot und somit Krankheitserregern vermischen kann, ist es zu empfehlen, allen Vögeln lieber öfter kleinere Mengen zu füttern.

 


» 2016 » Dezember-Tierheim Lampertheim » 2016 » Dezember-Tierheim Lampertheim