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Haustier-Tipps für kalte Wintertage

erstellt am: 26.11.19von: Annette Maring

Haustier-Tipps für kalte Wintertage

 

Bei den aktuell eisigen Temperaturen brauchen auch unsere Haustiere Schutz vor der Kälte. Obwohl die meisten Tiere niedrige Temperaturen besser vertragen, als es die Besitzer denken, können Tierfreunde Vorkehrungen treffen, damit die Tiere gut über die kalten Wintertage kommen.

 „Hunde und Katzen sind durch ihr wärmendes Fell meist gut vor der Kälte geschützt“. Im Idealfall entscheiden Katzen selbst, wie oft und wie lange sie sich im Kalten aufhalten.“ Katzenbesitzer sollten daher darauf achten, dass Freigänger-Katzen jederzeit wieder zurück in die Wohnung oder ins Haus kommen können. Spaziergänge mit Hund sollten eher kürzer gehalten werden. Dafür sollte man öfter rauszugehen. „Trotzdem kann es vorkommen, dass Hunde beim Gassigehen frieren – etwa alte oder kranke Hunde oder solche mit wenig Fell bzw. wenig wärmender Unterwolle. Hier kann ein artgerechter, gut sitzender Mantel oder Pullover sinnvoll sein“. Empfindliche Hundepfoten können zum Schutz vor Streusalz vor dem Spaziergang mit Melkfett oder Vaseline eingerieben und nach dem Gassigehen mit lauwarmem Wasser abgespült werden. Winterschuhe oder -socken sind nicht geeignet, da die Pfoten sensible Tastorgane sind und die Bewegung der Tiere eingeschränkt wird. Nur wenn es tierärztlich angeordnet ist, sollten Hunde Schuhe oder Socken tragen. 

Schutz für Meerschweinchen, Kaninchen und Fische

Kaninchen und Meerschweinchen sollten nur im Freien überwintern, wenn sie rechtzeitig im Frühjahr bereits an die Freilandhaltung gewöhnt wurden und Rückzugsmöglichkeiten in einen frostfreien Unterschlupf bestehen. Kranke Tiere dürfen den Winter nicht draußen verbringen, ältere und untergewichtige Tiere müssen beobachtet werden. Kleine Heimtiere, die in der Wohnung leben, sollten vor kalter Zugluft geschützt werden. Gegen trockene Heizungsluft, die die tierischen Schleimhäute zum Austrocknen bringt, helfen Luftbefeuchter, kleine Wasserschälchen oder ungiftige Grünpflanzen im Raum. 

Goldfische können draußen überwintern, wenn der Teich mindestens 80 Zentimeter tief ist. Wasserpflanzen und Schilf sollten vorhanden sein, da sie wichtig für den Gasaustausch sind. Auch die ausreichende Sauerstoffzufuhr muss gewährleistet sein, daher darf der Teich nie ganz zufrieren.

Hinweise vom Dt. Tierschutzbund

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