-Tierheim Lampertheim

Willkommen

 

 

Das Tierheim Lampertheim heißt Sie auf seiner Webseite herzlich willkommen.

 

Auf den nachfolgenden Seiten möchten wir Ihnen Informationen rund um die Tierheimarbeit sowie Tiervermittlung liefern. Bitte sehen Sie uns nach wenn noch nicht alle Seiten vollständig sind, die Webseite befindet sich noch im Aufbau.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Webseitenbesuchern, Helfern und Spendern 

recht herzlich für Ihre vielfältige Unterstützung bedanken!

Ihr Team vom Tierheim Lampertheim

 

 

 

 

Pressemeldung Tierschutzbund Bonn e.V.

 

 21.11.2016

 

Artgerechte Vogelfütterung zur Winterzeit

 

 Mit Beginn der kalten Jahreszeit, bei Frost und Schnee, finden heimische Vögel oftmals nicht mehr ausreichend Nahrung. Tierfreunde können die Vögel dann mit der Einrichtung von Futterstellen unterstützen. Wichtig ist dabei eine artgerechte Fütterung mit geeignetem Futter – darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Auch für den Platz, an dem Vögel am besten gefüttert werden sollten, gibt der Verband Tipps.

 

 Die verschiedenen Vogelarten stellen hinsichtlich des Futterangebots unterschiedliche Anforderungen. Körnerfressern, wie Finken, Spatzen oder Gimpeln, können Sonnenblumenkerne, Getreidekörner, eingefettete Haferflocken und unbehandelte Erdnüsse angeboten werden. Für Weichfutterfresser, wie Amsel, Rotkehlchen oder Zaunkönig, eignen sich Beeren und Obst sowie getrocknete Insektenlarven. Wenn Seen und Teiche zufrieren, kann bei Wasservögeln eine Zufütterung mit Getreide, Hühnerfutter und weichen Kartoffeln sinnvoll sein. Brot und Speisereste sind im Übrigen entgegen der weitverbreiteten Praxis als Futtermittel völlig ungeeignet. Wer in Zoohandlungen oder Supermärkten Futtermischungen, Futterringe und Meisenknödel kauft, sollte auf gute Qualität achten: Das Futter sollte etwa  keine Füllstoffe enthalten und auch nicht mit Sand gestreckt sein. Auch das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt es zu beachten, da Vogelfutter nur begrenzt haltbar ist. Die beste Hilfe für Vögel ist jedoch der naturnahe Garten: Hier finden Vögel auch im Winter Stängel, Blütenreste und Fruchtstände mit Samen sowie zahlreiche Insekten, die in abgestorbenen Pflanzenteilen oder Reisigstapeln überwintern.

 

 

 

Da das ausgelegte Futter in der Regel sehr trocken ist, benötigen die Vögel viel Wasser, welches im Winter oft schwer erreichbar ist. Daher sollte man Schalen mit Trink- und Badewasser auch im Winter zur Verfügung stehen. Befürchtungen, dass das Gefieder durch ein Wasserbad vereisen könnte, sind unbegründet.

 

 

 

Der richtige Futterplatz

 

Damit sich Körner- und Weichfutterfresser nicht ins „Gehege“ kommen, ist es sinnvoll, mehrere kleine Futterstellen einzurichten. Diese sollten immer gut zugänglich für die Vögel sein, gleichzeitig allerdings schlecht erreichbar für Katzen. Damit keine Krankheitserreger übertragen werden, sollte man die Futterstellen und -häuser gut sauber halten und sie täglich trocken ausfegen und einmal wöchentlich mit kochend heißem Wasser schrubben. Wasservögeln sollte man Futter nur am Ufer anbieten, um einen übermäßigen Nährstoffeintrag in die Gewässer zu verhindern. Da liegengebliebenes Futter sich immer schnell mit Kot und somit Krankheitserregern vermischen kann, ist es zu empfehlen, allen Vögeln lieber öfter kleinere Mengen zu füttern.

 

 

 


 

 

 

 

 

Pressemeldung

 04.11.2016 

Tierfreundlich waschen mit Kastanien

 Auf seiner Website www.jugendtierschutz.de stellt der Deutsche Tierschutzbund Tipps für Kinder und Jugendliche bereit. Aktuell zeigt der Verband unter anderem, wie man mit Kastanien tierfreundlich waschen kann. Damit bieten Kastanien gerade im Herbst eine Alternative zu handelsüblichen Waschmitteln, die Inhaltsstoffe enthalten können, die an Tieren getestet wurden. Weitere Vorteile des Kastanienwaschmittels: Es ist umweltfreundlich und kostenfrei.

 „Es ist erstaunlich, aber es funktioniert“, sagt Irmina Theuß, Jugendreferentin beim Deutschen Tierschutzbund. „Mit Kastanien können Kinder – natürlich auch gemeinsam mit ihren Eltern – leicht und kostenfrei eigenes Waschmittel herstellen und sich nebenbei auch noch für Tiere stark machen. Denn dieses Waschmittel ist garantiert ohne Tierversuche, ohne tierische Inhaltsstoffe und produziert keinen Plastikmüll.“ 

Die Rosskastanie gehört zu den Seifenbaumgewächsen und enthält Saponine, seifenähnliche Stoffe, die sich aus der Kastanie lösen, wenn sie mit Wasser in Kontakt kommt. Für einen Waschgang benötigt man circa zehn Kastanien. Diese zerkleinert man mit einem Messer und übergießt sie mit 300 Milliliter warmem Wasser. Die eingelegten Kastanien müssen dann über Nacht stehen, bevor man sie am nächsten Tag heraussieben kann. Die Flüssigkeit, die zurück bleibt, kann dann als Waschmittel genutzt werden. Wer mehrere Kilo Kastanien sammelt, kann einen Jahresvorrat Waschmittel anlegen. Etwa fünf Kilogramm reichen für ein Jahr. 

Tierversuche für Inhaltsstoffe von Waschmitteln

Obwohl Tierversuche für Waschmittel verboten sind, können darin – genau wie bei Kosmetika – Inhaltstoffe enthalten sein, für deren Zulassung auf dem Markt Tierversuche durchgeführt werden müssen. Die Versuche sollen dazu dienen, die Inhaltsstoffe auf ihre Sicherheit für den Menschen zu testen. Bei solchen Giftigkeitsprüfungen müssen Mäuse und Ratten, aber auch Kaninchen, Hunde und manchmal Affen die eingesetzten Chemikalien fressen, einatmen oder sie bekommen sie auf die Haut aufgetragen oder ins Auge geträufelt. Solche Versuche machen die betreffenden Hersteller auch schon bei der Entwicklung neuer Stoffe und Produkte, ohne dass dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Der Deutsche Tierschutzbund kämpft seit Jahren gegen diese Versuche und informiert die Verbraucher über Alternativen. 

Mehr Tipps für Kinder und Jugendliche online unter www.jugendtierschutz.de/tipps

Waschen mit Kastanien

 

Pressemeldung  

24.10.2016 

Schutz für Igel in Herbst und Winter

 

Aktuell sind viele Igel in Gärten und Parks auf Nahrungssuche unterwegs, um sich eine ausreichende Fettschicht für den Winterschlaf anzufressen. Der Deutsche Tierschutzbund warnt vor falsch verstandener Tierliebe, wenn Tiere frühzeitig in menschliche Obhut genommen werden. Nur Igel, die wirklich krank, verletzt oder bei Wintereinbruch stark untergewichtig sind, brauchen Hilfe von Fachleuten. Mit einem igelfreundlichen Garten oder durch Zufütterung kann dagegen jeder helfen, Igel sicher über den Winter zu bringen. 

Sofern Igel nicht verletzt oder augenscheinlich krank erscheinen bzw. stark von Parasiten, wie Flöhen, Zecken oder Fliegenlarven, befallen sind, sind sie draußen in ihrer natürlichen Umgebung am besten aufgehoben. „Daher sollte man Igel, die auch tagsüber unterwegs sein können, zunächst beobachten“, rät James Brückner, Referent für Artenschutz beim Deutschen Tierschutzbund. „Hilfsbedürftige Igel erkennt man daran, dass sie abgemagert erscheinen oder sich apathisch verhalten. Bevor ein Igel aber vorschnell in Pflege genommen wird, sollten Igelfreunde zunächst beim Tierarzt oder örtlichen Tierschutzverein um fachlichen Rat fragen.“ 

Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten für den Winterschlaf

Igelmännchen beginnen je nach Witterung ab Anfang Oktober mit dem fünf- bis sechsmonatigen Winterschlaf. Es folgen die Weibchen, die nach der Jungenaufzucht noch mehr Energie aufnehmen müssen. Jungigel ziehen sich noch später – etwa Anfang November – zurück. Bis dahin müssen sie sich ausreichend Fettreserven, bis zu einem Gesamtgewicht von mindestens 500 Gramm anfressen, damit sie ihren ersten Winter überstehen. Liegt in Gärten und Parks genügend heruntergefallenes Laub, finden sie meist ausreichend zu fressen. Für junge Igel kann eine Zufütterung sinnvoll sein. Geeignet ist Katzendosenfutter, gemischt mit Haferflocken oder Weizenkleie. Zudem sollte den Tieren Wasser angeboten werden. Milch und Essensreste sind dagegen nicht artgerecht und können den Tieren sogar ernsthaft schaden. 

Wichtig für den Winterschlaf sind außerdem igelfreundliche Gärten, in denen es neben Nahrung auch genügend Rückzugsmöglichkeiten gibt. Komposthaufen, aber auch Reisig- oder Blätterhaufen bieten ein ideales Quartier für den Winterschlaf und werden daher am besten liegen gelassen. Wer sich dennoch entschließt, heruntergefallenes Laub zu entfernen, sollte am besten zu Rechen oder Harke greifen. Laubbläser entfernen neben dem Laub auch Insekten und Weichtiere in großem Ausmaß – eine wichtige Nahrungsquelle für Igel. Bei Laubsaugern besteht sogar die Gefahr, dass sie kleinere Igel einsaugen und töten.  

Mehr Informationen zum Igelschutz in einem aktuellen Artikel des Mitgliedermagazins DU UND DAS TIER: www.duunddastier.de/ich-bin-dann-mal-weg 

Copyright Bildmaterial: Deutscher Tierschutzbund e.V./Ehrhardt

 

Igelschutz 

 

 

FUNDTIERE müssen im Tierheim gemeldet werden !!

 

 Es wird darauf hingewiesen, dass Kosten für Fundtiere, die ohne Rücksprache mit dem Tierheim oder dem Ordnungsamt in eine Tierklinik oder Tierarzt gebracht werden, den jeweiligen Findern in Rechnung gestellt werden können !! Ausnahme, wenn die Tiere verletzt sind oder niemand erreichbar ist. 

 

 

 

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